MFC 08 Lindenhof e.V.

MFC 08 - Was denn sonst?

Vereinsheim in Hexenkessel verwandelt

Prächtige Stimmung bei der Fasnacht des MFC 08 / Großteil des Programms selbst gestrickt

„Hey, das geht ab, wir feiern die ganze Nacht ... die ganze Nacht“: Das war es, was die Fußballer des MFC 08 bei ihrer Fasnacht suchten und auch fanden. Spätestens nach der Hälfte der Prunksitzung, dem Auftritt der Badner Schalmeien aus Philippsburg und einer zweiten Tanzeinlage der aktiven Fußballer mit freien

Oberkörpern ging es tatsächlich ab. Es wurde auf Tischen und Bänken gehüpft und getanzt, sodass diese gewaltig, manchmal auch gefährlich, ins Schwingen gerieten. Die Stimmung im Vereinsheim am Promenadenweg unter den rund

200 Besuchern war jedenfalls „bombastisch“. Das Clubhaus platzte schier aus allen Nähten. Gleichzeitig war Bewegung vor und auf der Bühne angesagt. Nichts anderes ist man schließlich von einem Sportverein gewohnt. Dass die Vereinsführung um Obernarr und „Lindenhöfer des Jahres“, Klaus Hartel, durch und durch spaßig daher kam, übertrug sich ungeschminkt auf das Publikum,

das bis in die Früh nicht außer Atem geriet.Auch mal die „Gosch“ halten Allerdings war es fast vergebens, dass Moderator Hartmut Bauer eingangs gewarnt hatte: „Mitmachen heißt auch, im richtigen Moment die Gosch zu halten.“ Das wurde am späteren Abend etwas vernachlässigt. Schon Fasnachtsurgestein Hans Schmitt als Leiter eines Reisebüros hatte einige Mühe, bis in die hinteren Ränge vorzudringen. Ansonsten brillierten die Büttenredner

Dominik und Hartmut Bauer (zwei Modellathleten mit Waschbrettbauch

im Speckmantel), Mark Albert und Manuel Fuchs (nicht ganz ernst gemeinter Blick ins Vereinsleben), Artur Weiß (Märchen vom Radkäppchen und dem bösen

Wolf) und Basti Hauk und Christian Bauer mit Kalauern, die teilweise zwar schon älter waren, aber immer gut ankamen. Überhaupt verdeutlicht die Fasnacht

auf dem Lindenhof: Fast alles ist selbst gestrickt. Mit wenigen Ausnahmen gestalten die Sportler ihre Fasnacht selbst. Zu den Ausnahmen zählte zum Beispiel der Gardetanz der Pilwe, hervorragend vorgetragen. „Das ist ganz schön anstrengend“, meinte Marco Fischer als „Hahn im Korb“ unter den Gardetänzerinnen nach dem Auftritt noch ganz außer Atem. Die aktiven Fußballer wirbelten anschließend als Ballett über die Bühne. In der „zweiten Halbzeit“

trumpften sie mit freiem Oberkörper noch einmal mächtig auf und ließen dem Publikum keine andere Chance als begeistert mitzumachen. Die „Rocky Horror Picture Show“ stand Pate beim rasanten „Time Warp“ der Aktiven zusammen mit dem närrischen 5er-Rat. Zum viel umjubelten „Heimspiel“ traten die Badner Schalmeien an. Deren musikalischer Leiter, Björn Bodmer, gab mit der Trommel eine mächtige Schlagzahl vor. Die fünfjährige Emily, das jüngste Mitglied der Truppe, durfte auf der kleinenTrommel mitspielen, was ihr sichtlich Spaß bereitete. Nach „Sweet Carolyne“ und dem „Badner Lied“ glich die prächtige Stimmung im Saal einem Hexenkessel, war fast „über denWolken“. Vielleicht ein wenig zu langatmig geriet danach die halbstündige Reise der 5er-Rates auf die Reeperbahn. Ein furioser Endspurt mit einem zweiten Tanz der Aktiven und einer

Playback-Show brachte die Sportler in den letzten Minuten wieder in die

Erfolgsspur zurück. Zu „Musicals sin heit Nacht, die Stars der 08 Fasnacht“, dem diesjährigen Motto des MFC-08-Faschings, fiel nicht zuletzt dank mächtiger Raketen, umjubelten Zugaben und bodenständigem Engagement der Sieg

auf dem fasnachtlichen Spielfeld sehr hoch aus.

 

Bilder zu dieser Veranstaltung gibt es reichlich unter der Rubrik Medien

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